CMD-Therapie

Wie gestaltet sich eigentlich der Behandlungsablauf bei einer CMD-Therapie?

Ganz am Anfang steht eine umfangreiche Anamnese und umfassende Kiefergelenkvermessung.

Damit können Fehlfunktionen und Fehlstellungen von uns genau lokalisiert werden.

Röntgenbilder, die wir in unserer Zahnarztpraxis grundsätzlich mithilfe strahlungsreduzierter 3D-Röntgentechnik anfertigen, zeigen die Stellung der Kiefergelenke. Damit können wir die Therapiemaßnahmen mit einer Aufbissschiene als korrektive Maßnahme nach ihren individuellen Werten genau festlegen.

Die Schiene soll Ihnen als Therapiemittel helfen, den falschen Biss auszugleichen und das Kiefergelenk zu entlasten.

Unser Behandlungsziel ist es Ihnen, auch in Zusammenarbeit mit unseren Therapeuten (Osteopathen, Physiotherapeuten etc. ), bestmöglich schnelle Schmerzlinderung zu verschaffen.

Wenn all Ihre Beschwerden beseitigt sind, kann mit der Planung und Durchführung der Bisskorrektur begonnen werden.

Die Bisskorrektur

Wie wir eine Bisskorrektur erreichen können:

  • Austausch von zu hohen oder zu niedrigen Zahnfüllungen
  • Zahnersatz
  • Ersetzen von fehlenden Zähnen, insbesondere im Seitenzahnbereich
  • Langzeitprovisorien
  • Aufgeklebte neue Kauflächen (“Table tops”)
  • Einlagefüllungen (“Inlays”)
  • Teilkronen, Kronen und Brücken
  • Prothesen
  • Implantatgestütztem Zahnersatz

 

Was genau ist eigentlich CMD?

Kraniomandibuläre Dysfunktion (Craniomandibuläre Dysfunktion, CMD) ist ein Überbegriff für strukturelle, funktionelle, biochemische und psychische Fehlregulationen der Muskel- oder Gelenkfunktion der Kiefergelenke.

Diese Fehlregulationen können schmerzhaft sein, müssen es aber nicht. CMD lässt sich nicht unbedingt durch Schmerzen erkennen, sie kann sich auch durch Schwindelgefühle, Kopfschmerzen, Lichtempfindlichkeit, Panikattacken (Herzrasen) und Stress im Alltag bemerkbar machen. Die Kraniomandibuläre Dysfunktion wird deshalb in manchen Fällen durchaus auch als Ursache und Folge von Stress betrachtet. Die Deutsche Gesellschaft für Funktionsdiagnostik und Therapie definiert CMD als Sammelbegriff für eine Reihe klinischer Symptome der Kaumuskulatur und/ oder des Kiefergelenks sowie der dazugehörenden Strukturen im Mund- und Kopfbereich.

Entsprechend hat die Bezeichnung mehr den Charakter eines Befundes und sollte in die Diagnosen Okklusopathie, Myopathie und Arthropathie spezifiziert werden. Im engeren Sinne handelt es sich dabei um Schmerzen der Kaumuskulatur („myofaszialer Schmerz“), Verlagerungen der Knorpelscheibe im Kiefergelenk (“Diskusverlagerung”) und entzündliche oder degenerative Veränderungen des Kiefergelenks (“Arthralgie, Arthritis und Arthrose”).

Quelle und mehr dazu auf Wikipedia ->

CMD-Diagnostik

 „Craniomandibuläre Dysfunktion” beinhaltet die Worte „cranium” (Schädel) „mandibula” (Unterkiefer) und „Dysfunktion” (Fehlfunktion).

Es handelt sich hierbei um eine Fehlfunktion im Zusammenspiel zwischen Ober- und Unterkiefer. Störungen in der Funktion der Zähne, der Kiefergelenke, der Kaumuskulatur und angrenzender Strukturen.

Früher war CMD unter Myoarthropathie (Kaumuskel- und Kiefergelenkerkrankung), Gnathologie (Lehre vom Kiefer) oder Costen-Syndrom geläufig.

Das menschliche Kauorgan ist ein hochsensibles System. Zähne haben ein sehr präzises Tastempfinden von wenigen hundertstel Millimetern. Dieses System unterliegt ein Leben lang zahlreichen unterschiedlichen Einflüssen.

Wird das Zusammenspiel zwischen Ober- und Unterkiefer gestört, kommt es oft zu Verspannungen in der Kiefermuskulatur, die in enger Verbindung zur Muskulatur der Hals- und Lendenwirbelsäule und des Beckens steht.

Verspannungen in der Kaumuskulatur können sich daher schnell bis in die Hals- und Lendenwirbelsäule und ins Becken fortsetzen und zu Haltungsschäden und chronischen Schmerzen führen.

Die Zahnarztpraxis Dr. Gerhard Käufl in Dachau ist auf CMD-Diagnostik langjährig spezialisiert und bringt ein Höchstmaß an praktischer Erfahrung und nachweisbaren Heilungserfolgen im Umgang mit CMD-Patienten mit.