Weisheitszahn-Entfernung

Weisheitszähne haben ihre Berechtigung in der Evolutionsgeschichte der Menschheit. Die Kiefer der Menschen sind heute jedoch schmaler und graziler, während sich die Zahngröße nur unwesentlich verändert hat. Viele haben auch heutzutage gar keine Weißheitszähne mehr, oder in seltenen Fällen sogar 9 oder 10 Zähne pro Kieferhälfte. Noch nicht, oder nur teilweise durchgebrochene Weisheitszähne in der Mundhöhle stellen womöglich einen Herd für Bakterien dar, was eine Infektion mit Schwellung und Schmerzen hervorrufen kann.

Nicht immer müssen Weisheitszähne frühzeitig oder überhaupt entfernt werden!

Wann empfiehlt sich eine Weisheitszahnentfernung?

  • Bei Platzmangel.
  • Bei Entzündungsgefahr durch einen Weisheitszahn.
  • Wenn der Nachbarzahn durch den Weisheitszahn Schaden nehmen könnte.
  • Bei Vorhandensein einer tiefen Karies.
  • Bei Vorliegen einer Zyste.
  • Bei kieferorthopädischen Behandlungen.
  • Wenn prothetische und konservierende Behandlungen behindert werden.
  • Wenn der Weisheitszahn eine Fehlstellung hat.

Weisheitszähne sind so eine Sache. Ja, damit verdient ein Zahnarzt natürlich Geld. Und doch, möchte ich an dieser Stelle auch für manche meiner Kolleginnen und Kollegen eine Lanze brechen: Denn jeder halbwegs seriöse Zahnarzt macht seinen Beruf, weil er Menschen helfen möchte. Jedenfalls wünsche ich mir das! Und deshalb ist für mich auch klar, dass nicht jeder Weisheitszahn entfernt werden muss. Schließlich hat ihn uns die Natur gegeben. Und nicht immer wird er uns zwangsläufig Probleme bereiten. Etwas womöglich vorauseilend und pauschal zu dramatisieren, hilft uns hier deshalb nicht weiter. Vielmehr geht es um eine klare Analyse und um eine ebenso klare, sachlich fundierte wie ehrliche Auskunft.

Und gerne empfehlen wir hier – wenn wir die Entfernung für sinnvoll halten – auch einmal einen zweiten Rat. Extrem wichtig ist uns, dass Patient und Zahnarzt sich vertrauen können.

Klartext: Wir wollen und werden definitiv keinen Zahn des Geldes wegen entfernen! Hiergegen möchten wir ankämpfen. Es geht nicht um Fallpauschalen, Privatpatient oder gesetzlich Versicherte. Viele, die einmal Zahnarzt geworden sind, haben noch immer hohe Wertevorstellungen und eine gehörige Portion Idealismus für ihren Beruf. So wie das andere Menschen in anderen Berufen ja ebenso haben. Und nicht jeder gibt seine Wertvorstellungen auf! Es ist mir sehr wichtig, Ihnen an dieser Stelle klar zu sagen, dass wir Ärzte sind, weil wir helfen möchten. Jeder ist uns wichtig. Und wir sehen den Menschen, seine Ängste, seine Sorgen und seine Bedürfnisse. Nehmen Sie mich bitte beim Wort.

Was immer wir Ihnen empfehlen, sollte eine fachlich angezeigte Empfehlung sein, eine, die wir voll und ganz vertreten können. Wann immer ein Zahnarzt z.B. sonntags einen Patienten behandelt, ist dies nicht nur seine Pflicht, sondern vielmehr eine Ehre und Begeisterung, diesen Beruf ausüben zu dürfen. Ich bitte deshalb um Ihr Vertrauen, damit wir Ihnen das immer wieder erneut beweisen dürfen! Und wann immer Sie einmal nicht mit etwas einverstanden sein sollten, das Bauchgefühl etwas anderes sagen sollte,  oder Sie Fragen haben: Sagen Sie es uns bitte gerade heraus.

Zurück zum Weisheitszahn. Den sehen wir uns gerne einmal an. Und dann sehen wir weiter. In aller Ruhe. Im gegenseitigen Vertrauen.

– Dr. Gerhard Käufl, Zahnarzt in Dachau –

 

Zahnentfernung

Es gibt zahlreiche Gründe, warum ein Zahn womöglich entfernt werden muss.

Für Sie und uns der wichtigste Aspekt ist hierbei jedoch:

Nur wenn es unbedingt nötig ist!

Zu den häufigsten Ursachen für eine Zahnentfernung zählen Karies oder Parodontitis.

Auch nach einer Wurzelkanalbehandlung können Zähne im Laufe der Zeit womöglich porös und brüchig werden.

Bricht dann ein Zahn, bekommt er einen Sprung oder ist der Lockerungsgrad  erheblich, muss der Zahn womöglich entfernt werden.

Eine Zahnentfernung kann notwendig sein bei:

    • Probleme machenden Weißheitszähnen.
    • Erkrankungen des Zahnhalteapparats.
    • Starker Lockerung des Zahnes.
    • Entzündungen des Zahnnerves, die auch den Knochen befallen haben.
    • Großen Zysten im Kiefer.
    • Zysten an der Wurzelspitze eines Zahnes.
    • Ungünstigem Abbruch eines Zahnes.
    • Im Kiefer ist nicht genug Platz für die übrigen Zähne.
    • Sehr locker sitzenden Zähnen aufgrund von Parodontitis und Knochenrückgang.
    • Implantaten, die locker sind oder abgestoßen werden.

In unserer Zahnarztpraxis Dr. Käufl in Dachau ist eine Zahnentfernung oft erst das letzte Mittel. Allerdings möchten wir unsere Patienten auch nicht mit offensichtlich aussichtslosen Behandlungsmaßnahmen hinhalten und an deutlich verlorenen Zähnen unnötig “herumdoktern”.  Zahnziehen ist immer eine große Vertrauenssache. Bitte lassen Sie uns klar sagen, dass wir in unserer Dachauer Zahnarztpraxis auf Ehrlichkeit und ein besonders gutes Vertrauensverhältnis zu unseren Patienten ganz ganz großen Wert legen.

– Zahnarzt Dr. Gerhard Käufl, Dachau –